Wandern Mostviertel: hoch über Ertl in Niederösterreich

Aktualisiert: Jan 3

Gerade wenn die Mostbirnbäume blühen ist die hügelige Landschaft des Mostviertels besonders stimmig - massive Vierkanter, sanfte Berge und satte Wiesen und dazwischen die knorrigen alten Bäume, übersät mit unzählbar vielen Blüten. Aber auch zu den anderen Jahreszeiten nimmt der einzigartige Charme dieser Gegend den Wanderer gefangen.

Sonnenuntergang im Mostviertel...

Kurzfassung


Weglänge: 6,5 km

Höhenmeter Anstieg: 268 hm

Schwierigkeit: Einfache Wanderung auf festen Wegen, zumeist asphaltiert, nur ein kleineres Stück über Wiesen.

Kondition: es geht angenehm, aber doch nach oben auf den Kamm.

Markierung: eindeutig zu finden, manchmal muss etwas genauer schauen

Weg-Alternativen: wenn ihr noch mehr Zeit habt, dann könnt ihr oben weiter gehen bis zur Warte

Parken: unten im Tal beim Gasthaus Wendtner und daneben entlang der Straße beim Tennisplatz

Landschaft/ Erlebnis: wunderbare Ausblicke aufs Mostviertel in alle Richtungen, auch zum hübschen Sonntagberg

Fotografie: Landschaftsfotos, toller Sonnenuntergang!

Einkehr/ Rast: im Gasthaus Wendtner nach der Runde

Tipp: ist eine kurze "After-Work-Runde" - aber leicht verlängerbar

Beschreibung der Wanderung


Eine kleine Rundtour führt uns von Ehrt aus zu einem Panoramaweg mit einem tollen Ausblick ins Land. Der Start unserer Tour ist unweit des Gasthauses Wendtner - das wir gleich mal jetzt für das Einkehren nach der Wanderung empfehlen. Von hier geht es über die Brücke und dann durch die kleine Siedlung nach oben. Bald verlassen wir sie und steigen nun auf einem asphaltierten Weg vorbei an einzelnen Bauernhöfen höher. Die Steigung ist gemächlich, aber stetig - wir empfehlen hier nicht die pralle Mittagssonne zu wählen, da es eigentlich keinen Schatten gibt. Immer wieder müssen wir stehen bleiben und die Landschaft genießen und fotografieren. Eigentlich in jede Richtung bieten sich idyllische Motive an.

Richtige Baumpersönlichkeiten - die alten Mostbirnbäume
Über und über voller Blüten - der Mostbirnbaum
Lockere Streuobstwiesen mit vielen Mostbirnbäumen
Immer reizvoll - der Blick zurück ins Tal.
Sonne, blauer Himmel und weiße Blüten - was für ein Bild!
Ein Motiv nach dem anderen - zum Glück müssen wir uns nicht für eines entscheiden!
Und was für ein Summen unter dem Baum!
Sanfte Farben und weiter Blick ins Tal
Die könnten schon eine Geschichte erzählen, die alten knorrigen Bäume.
Mostbirnbaum-Reihe auf der frühlingsgrünen Wiese

Am Schluss des Weges ist ein Bauernhof, auf dessen Hausmauer ein großes Plakat "Schärdinger" und ein kleines "Zurück zum Ursprung" hängt - hier geht der Weg weg von der Straße in die Wiese und dabei so leicht schräg nach links nach oben. Nach den ersten Metern ist auch der Weg wieder zu sehen, also nicht verunsichern lassen, sondern dem Wiesenweg folgen.


Genau schauen: die Wandermarkierung ist da!


Bald darauf ist auch die Wandermarkierung wieder zu sehen. Dieser Abschnitt ist ein sehr schöner - der weiche Wiesenboden, auf dem wir gehen, und die Wiesen ringsum sind einfach wunderbar. Immer weiter geht es nun hinauf.

Wie kleine weiße Inseln in der grünen Wiese
Hügel hinter Hügel - was für sanfte Blautöne
Was liebt ihr mehr? Hoch- oder Querformat?
Nach dem Asphaltweg geht es über die Wiese weiter
Ein kleines Stück geht durch den Wald
Aber bald kommen wir wieder hinaus auf die Wiese

Fast oben angelangt mündet der Wiesenweg wieder in einen asphaltierten Weg ein. Nun seht ihr linker Hand die Hubertuskapelle, die ihr besuchen könnt. Und am Weg hin ein sehr stimmiges Marterl, das für uns leider als Fotomotiv ausscheidet: die Dorfjugend trifft sich dort gerade zum Plausch.


Hubertuskapelle am Waldrand - ein kleiner Abstecher


Unser Weg führt uns nach rechts. Nach dem nächsten Hof geht es nach oben zum Wald - ihr seht hier die Wandermarkierung als Hilfe zur Orientierung. Wer allerdings lieber auf der Straße bleibt, kann auch unten weiter gehen. Beide Wege treffen sich später wieder.

Blick zur Hubertuskapelle - wir gehen aber in die andere Richtung
Blick in beide Täler vom Wanderweg aus!
Ja, die Schatten werden schon lange - jetzt heißt es weitergehen!

Von hier oben haben wir einen grandiosen Ausblick nun auch auf die andere Seite des Hügels: der Sonntagsberg taucht auf und vor ihm die Mostbaum-Landschaft. Mittlerweile ist die Sonne schon knapp vor dem Sonnenuntergang und taucht die Natur in sanftes Licht.


Ausblick in alle Richtungen aufs Mostviertel


Wir folgen dem Weg weiter bis wir zu einer großen roten Skulptur kommen - leider konnte ich nichts Näheres zu ihr finden. Mittlerweile ist Sonnenuntergang - eine Stimmung, für die wir heute hierher gekommen sind - und wir werden nicht enttäuscht! Was für ein Farbenspiel.

Schon aus der Ferne haben wir die Skulptur gesehen
Der Sonnenuntergang rückt näher....
Einzelne Bauernhöfe auf der grünen Wiese - wie hübsch!
So eine Farbenpracht - wir genießen diesen Anblick!
Ein ganz besonderes Licht herrscht knapp vor dem Sonnenuntergang
Sie prägen das Bild des Mostviertels - die Mostbirnbäume

Dafür ist es jetzt Zeit abzusteigen - wer diese Tour am Tag macht und noch Lust und Kondition über hat: der Weg führt weiter zur Aussichtswarte und auch von dort könnt ihr ins Tal absteigen. Wir aber gehen gleich hier nach unten, werden noch mit dem Beobachten von Reh und Hase überrascht und kommen noch im Hellen zum Auto.

Nun heißt es schnell runter ins Tal mit uns!

Tourendaten


Der Link zum GPS-Track


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Die Reisereporter
Sonja & Gerald Lechner
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